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Vogelfutterstation

Vogelfutterstation selber machen

Seit ich vor einigen Jahren gelesen habe, dass die Menschen um so glücklicher sind je mehr Vögel, Bäume und Büsche sie in ihrer Umgebung wahrnehmen können, habe ich noch mehr Argumente, im Winter Vogelfutterstationen zusammen mit Demenzkranken anzufertigen und sie damit nach draußen zu locken, und sei es nur mit den Augen.

Es ging vor allem um die Anzahl der Vögel, weniger um das Gezwitscher. Dies hat die University of Exeter, des British Trust for Ornithilogy und der University of Queensland vor einigen Jahren erforscht. Dabei war nicht wichtig, ob es sich um einen urbanen Raum oder ländlichen Raum handelte; einzig der Aufenthalt im Freien war maßgeblich. Und zwar konnte sich der Effekt schon innerhalb einer Woche an Hand der Psyche bemerkbar machen, in der der Mensch mehr draußen war. Die Menschen litten deutlich weniger an Ängsten, Depressionen und Stress. Es wurden 270 Personen befragt und es waren insbesondere die Anzahl der Vögel am Nachmittag, die einen direkten Zusammenhang auf die mentale Gesundheit ergaben. Was die Vogelart angeht konnten keine weiteren Verbindungen hergestellt werden, so dass sogar die nervigen Tauben wohl gut für unser Seelenleben sind – wer hätte das gedacht!

Ich habe  vor 5 Jahren bereits einen Newsletter nur über das LBV-Projekt „Alle Vögel sind schon da“ geschrieben, nun kann man auf der Seite des LBV die Evaluation nachlesen oder hier das Interview anhören.

„Die Studienergebnisse zeigen uns schlichtweg, wie wichtig die Natur im Allgemeinen für das geistige Wohlbefinden ist“, erklärt Dr. Daniel Cox, Studienleiter und Forscher an der University of Exeter.

Also auf geht´s! Machen wir Vogelfutterstationen!

Es gibt dann auch für Senioren einen guten Grund, das Zimmer zu verlassen und zu schauen, wieviele Vögel den Weg zum Futter finden.

Vogelfutterglocken zu machen ist ein ganz schöner Aufwand und nicht ungefährlich, da flüssiges Fett bei Alt und Jung ganz schön zu Verbrennungen führen kann. Deswegen mache ich gerne diese einfache Art von Vogelfutterstationen ohne heißes Fett, sondern mit Wasser-Mehl-Kleister.  Wie es funktioniert, das sehen Sie hier.

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Mini Me auf den Lettering Days

Kunstaktion mit Mini Me

Fast hätte ich die Lettering Days wegen einer Viruserkrankung verpasst. Gerade noch rechtzeitig kam ich wieder auf die Füße und konnte alle Workshops mitmachen. Nur zum Vernetzen am Abend hatte ich nicht mehr genug Kraft, was natürlich sehr schade war.

Ein Workshop war für mich wirklich grandios: Mini Me mit Frau Annika. Wie schön, so eine verspielte Darstellungsform zu finden, noch dazu mit meinem Lieblingsmaterial Papier! Mein Herz hüpfte vor Freude im Workshop. Schon seit einiger Zeit versuche ich ein Selbstporträt zu zeichnen, um sie für die Website oder als Einstellung bei Sozialen Medien zu verwenden. Und mein Foto auf meiner Homepage ist wirklich schon über 10 Jahre alt! Ich versuchte in der Vergangenheit ein Porträt in Aquarell, skizzierte auf Procreate, stickte… Aber alle Darstellungsarten sind irgendwie freudlos oder zu ernst. Aber dann lernte ich das Mini Me kennen. Und hier ist mein erstes Mini-Me aus dem Workshop.

Als dann die Einladung von Poing kam, wieder bei einer Kunstaktion mit dem Titel „Leben. Sinn. Suche“ mitzumachen, war mir sofort klar, was ich machen wollte.

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Pflanzenfarben

Im Ferienprogramm experimentieren, malen und drucken wir mit Pflanzenfarben

Schon mehrmals habe ich mit Pflanzenfarben gedruckt, diesmal mit kleinen Künstlern zwischen 8 und 10 Jahren im Ferienprogramm.

Zunächst sammelten wir Pflanzen, Beeren, Blüten und Äpfel. Im Mörser haben wir die Farben hergestellt und damit experimentiert. Wie verändert sich der schöne Lilaton des Rotkohls bei Zugabe von Backpulver oder von Essig oder von Zitrone oder von Asche?

Ähnlich wie in einem früheren Blogbeitrag beschrieben, gab es auch diesmal einige Überraschungen. Schauen Sie selbst!

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