„Wir bleiben daheim – Natur darf hinein“

Mitmachaktion „plus 1“ in der Corona-Krise

Menschen, die der Risikogruppe angehören und die wir gerade nicht besuchen dürfen, ein wenig Natur und Freude schenken, das ist die Idee.

 

Ostern feiern wir eigentlich gerne im Kreis der Familie. Wegen der Corona-Situation ist dies nun nicht möglich. Und die vielen Besuche in Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen sind untersagt. Natürlich ist das sinnvoll, keine Frage. Nach dem Motto „Wir bleiben daheim – Natur darf hinein“ können Sie alle, z.B. auch mit Ihren Kindern, die gerade keine Schule oder Kindergarten besuchen, etwas basteln und verschenken. Nicht nur die eigene Oma oder Opa wollen wir beschenken, gerade an die alten, kranken oder einsamen Menschen sollten wir jetzt denken.

 

Wie wäre es mit einem Osternest, das man individuell mit bunten Eiern oder einem Blumengruß füllen kann? Wie das geht? Schauen Sie hier!

 

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Saatgutgewinnung

Gemüse selbst vermehren leicht gemacht

Der natürliche Kreislauf z.B. der Erbse vom Säen, Wachsen und Ernten ist leicht zu ergänzen um den Schritt der Vermehrung.

Bei der Vermehrung unterscheidet man die vegetative Vermehrung (z.B. über Stecklinge, Ausläufer, etc.) und die generative Vermehrung, also über Samen.

Im letzten Beitrag habe ich erwähnt, dass man beim samenfesten Saatgut den Vorteil hat, jedes Jahr wieder eigene Samen zu gewinnen. Ich mag Bio – und zwar von Anfang an. Samenfeste Sorten sind nachbaufähig, es sind keine Hybrid-Sorten und durch das Stehen lassen von teilweise nur wenigen Pflanzen bis zur Samenbildung hat man genügend für den Eigenbedarf. Außerdem lässt sich Samen auch gut tauschen und man erhält alte Sorten.

Heute habe ich Samen zusammen mit meinem Sohn gewonnen. Er fieselt gerne diese oben gezeigten Schoten auf und holt die kleinen Samenkörner heraus. Beim Zählen hüpfen sie auch schon mal über den Küchentisch und verschwinden in der Weite des Küchenfußbodens. Naja.

Und Sie? Haben Sie die Samen erkannt? Dann lesen Sie hier weiter…

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Was pflanzen wir ins Hochbeet?!

Auf die Plätze, Säen – Los!

 

 

 

 

 

 

 

Alles Gute für das neue Jahr! Ich hoffe, Sie haben es gut begonnen und sehen mit großer Erwartung dem neuen Gartenjahr entgegen. Das erinnert mich daran, dass ich mich um Saatgut kümmern muss. Obwohl… Da ich samenfestes Saatgut verwende, lasse ich meist ein bis zwei Pflanzen blühen und Samen bilden. So haben wir im Winter in der Gartentherapie etwas zu tun, z.B. mit vielen helfenden Händen das abgeerntete Saatgut in kleine Tütchen packen. Wir sparen Geld bzw. die Einrichtung und wir müssen deswegen meist kaum Saatgut besorgen.

Endlich! Die Tagespflege, in der ich den Garten geplant habe, hat im letzten Sommer ein für Rollstuhlfahrer geeignetes Hochbeet zugelegt, das nun bepflanzt werden soll.

Die Gemüsesorten in der Tagespflege sollen zum Naschen zwischendurch sein – Menschen mit Demenz empfinden manchmal keinen Appetit oder Hungergefühl, so dass man einer Mangelernährung vorbeugen kann. Umgekehrt gibt es auch Demenzformen, bei denen das Sättigungsgefühl nicht mehr ausgeprägt ist. Anstatt zu viel von Ungesundem zu essen, ist also das Naschen von gesundem Gemüse am Hochbeet ausdrücklich erlaubt!

Wie ich bei der Planung vorgegangen bin, lesen Sie hier. Weiterlesen