…für mich

Schon zwei mal war ich zum Zeichnen auf Gomera. Sieht man mal von der langen Anfahrt und Rückfahrt ab, zählen sie zu meinen schönsten Urlauben. Dort findet man wunderschöne Pflanzenmotive vor, beispielsweise Avocado- und Papayabäume, Bananen- oder Dattelpalmen, Mangobäume und jede Menge Blühendes und Stacheliges.

Und zwischen dem Zeichenmarathon konnte man das erfrischende Meer genießen. Herrlich – wie Urlaub!

Im September 2017 war ich zum Zeichnen in Venedig. Ein Buch mit Radierungen europäischer Städte von 1700, das ich auf dem Flohmarkt günstig erstanden hatte, diente mir als Skizzenbuch. War nicht gerade eine leichte Vorlage, diese Radierungen zu überzeichnen. Hier ein paar Eindrücke meines Skizzenbuchs, das mit viel Papierschnipseln und Fotos meiner Sofortbildkamera ergänzt wurde:

Und hin und wieder probiere ich neue Dinge aus, z.B.  Küchen-Lithografie. Mit Alufolie als Druckplatte und Cola als Säure kann man völlig ungiftig Lithografien erstellen. Das ist ein bisschen wie Hexenküche und macht total Spaß. Neulich habe ich die Gewinnung von Naturfarben aus Färberpflanzen kennengelernt (angebaut in sogenannten Färber-Gärten),  ein altes Kulturgut, das beispielweise in der Buchmalerei in Klostergärten angewandt wurde.

Auch die grafische Technik des Linoldrucks probiere ich aus und mache damit auch Stempel selber. Heute gibt es glücklicherweise Material, das viel leichter zu bearbeiten ist als die Linolplatte, z.B. die weichen Gummiplatten.